Gesangverein
»Harmonie« Olching
seit 1904
Logo
Dienstag, 29.09.2020
Die Darstellung kann mit Funktionen des Browsers (z.B. bei FIREFOX unter Ansicht->Zoom bzw. Ctr+ bzw. Ctr-) geändert werden.
  Verleihung der Zelterplakette  
  Festveranstaltungen zur Verleihung der Zelterplakette
am 20./21. März 2004 in Fulda
Zur Vergrößerung bitte anklicken!
 
 

Auf Einladung der Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände wurde zu den Veranstaltungen auch der Gesangverein "Harmonie" Olching eingeladen, der in diesem Jahr sein 100. Gründungsfest feiert.

Die Festveranstaltung begann am Samstag um 16.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst im Hohen Dom zu Fulda. Mitwirkende waren die "Fuldaer Mädchenkantorei", die "Domsingknaben" und der "Evangelische Posaunenchor Lampertheim".
Am Abend fand ein Festkonzert im Schloßtheater Fulda statt, in dem acht Chöre
und Orchester ein vielfältiges Programm boten.
Ab 21.30 Uhr war die "Nacht der Musik", mit 11 Ensembles auf 7 verschiedenen Bühnen in Fulda, die sich bis in die frühen Morgenstunden erstreckte.

Am Sonntag um 11Uhr begann im Schloßtheater Fulda der Festakt mit Ansprachen und musikalischer Umrahmung von 6 Ensembles.
Die Verleihung der Zelterplakette erfolgte vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst symbolisch an einen der Jubiläumschöre.

Zur Vergrößerung bitte anklicken!
Teilnehmer am Festakt: von links: Oskar Radzinski, Präsident des DAS, Helmuth Patzelt, Bundesschatzmeister im DAS,
Dita Duschek, 1. Vorsitzende
des GV "Harmonie" Olching, Wolfgang Schröfel, Vizepräsident des DAS.
  Zur Vergrößerung bitte anklicken! Zur Vergrößerung bitte anklicken! Zur Vergrößerung bitte anklicken!
  Dita Duschek, 1. Vorsitzende
des GV "Harmonie" Olching
Dom zu Fulda Schloßtheater Fulda
  Die ZELTER-Plakette    

 

Im Jahre 1956 unterzeichnete Bundespräsident Theodor Heuss Erlass und Richtlinien zur Stiftung der Zelter-Plakette als staatliche Anerkennung für Laienchöre, die mindestens einhundert Jahre bestehen und sich besondere Verdienste um die Pflege der Chormusik und des Volksliedes erworben haben. In diesen annähernd 50 Jahren wurden insgesamt 10 093 Chöre gewürdigt,

Musik verbindet 7 Millionen Menschen allein in Deutschland.

Die Laienmusik ist eine der schillerndsten Sparten des Musiklebens in Deutschland. Sie ist das Singen und Musizieren in der Freizeit als aktiver Umgang mit der Musik.

Unter dem Gesichtspunkt der Kunst- und Traditionspflege, der gemeinschafts- und gesellschaftsbildenden wie auch der jugendpflegerischen Aufgaben haben die organisatorischen Zusammenschlüsse in Vereinen einen hohen gesellschaftspolitischen Stellenwert. Denn Musikvereine verstehen sich nicht nur als Ort der Musikpflege, sondern auch als Institution sozialer und kommunikativer Repräsentanz. Und nicht zuletzt ist die Laienmusik der Nährboden, auf dem Begabungen wachsen, Talente entdeckt und Voraussetzungen für den späteren Beruf eines Musikers erworben werden. Die rund sieben Millionen Menschen, die sich aktiv für die vokale und instrumentale Laienmusik engagieren, zeigen die große Bedeutung dieses Bereichs für die deutsche Kulturlandschaft.

Zur Vergrößerung bitte anklicken!
  « zurück    


Chronik

1952 „Volksverein Heimatland“

Bedingt durch den Ausgang des 2. Weltkrieges mußte 1946 auch Kaufering eine große Anzahl Heimatvertriebener aus den Ostgebieten aufnehmen.
Die ersten Zusammenkünfte der Heimatvertriebenen waren geprägt vom Kampf um das tägliche Brot. Auch bestand innerhalb der Flüchtlingsgemeinschaft eine freiwillige Selbsthilfe bei Sterbefällen, die durch Haussammlungen durchgeführt wurde. Doch schon bald stellte sich heraus, daß die aus der alten Heimat mitgebrachten Sitten und Bräuche auch in der neuen Heimat weiter gepflegt werden sollten.
Anläßlich einer Muttertagsfeier 1951 sang eine kleine Gruppe von Frauen und Männern unter der Leitung von Bruno Spillmann mehrere Heimatlieder. Diese Feier wurde durch 32 Kinder umrahmt, die einen Blumenreigen aufführten, der von Hildegard Lindner und Ida Scholz einstudiert wurde.
Überraschend schnell wuchs dann bei den Heimatvertriebenen das Interesse für den Gesang. Bruno Spillmann fand sich bereit, die Einstudierung der Lieder zu übernehmen.
Weil man der Selbsthilfe bei Sterbefällen und der nun schon bestehenden Sängerschar ein öffentliches Fundament geben wollte, kam man am 15. Februar 1952 im Nebenzimmer des Gasthauses Rössle in Kaufering, zur Gründungsversammlung zusammen. Die von Johann Olbrich, Helmut Lindner und August Böhm erstellten Vereinssatzungen fanden bei den 20 anwesenden Stimmberechtigten allgemeine Zustimmung.

Der „Volksverein Heimatland“ wurde mit folgender Vorstandschaft aus der Taufe gehoben.

1.Vorstand: Johann Olbrich
2.Vorstand: Ewald Weigmann
Chorleiter: Bruno Spillmann
Kassierer: Josef Hettmer
Schriftführer: Edwin Hauke
Beisitzer: Hildegard Lindner

Am 18. Februar 1952 wurden die Satzungen unterschrieben und der Verein bei der Gemeindeverwaltung angemeldet.
Die Aufgaben des „Volksvereins Heimatland“ sollten die Pflege des Gesanges, des Theaterspieles, der Musik und der Sitten und Bräuche des ehemaligen Heimatlandes, die Betreuung der Jugend und die Führung einer Sterbekasse sein.

1962 Beitritt zum Sängerkreis Landsberg  
1965 Änderung des Namens in "Gesangverein Kaufering"
1966 Fahnenweihe, Patenverein ist der Männergesangverein Pürgen

von links: Kurt Spillmann, Dieter Wallenburg, Klaus Heidenreich



Fahneweihe
 
1971 Beitritt zum Lechkreis Sängerbund (Allgemeiner Deutscher Sängerbund)
     
1974 Mitwirkung beim Münchner Sängertag in der Musikhochschule, Leitung Adam Schmidt 1974 Saengertag
 
1984 Teilnahme am Chorwettbewerb der Landesgruppe Bayern im Allgemeinen Deutschen Sängerbund mit Erreichen des 2. Platzes, Leitung Adam Schmidt 1984
 
1985 Erstmalige Teilnahme am internationalem IDOCO- Chorfest in Linz/ Österreich, Leitung Adam Schmidt 1985
     
1988 Mitwirkung beim Münchner Sängertag in der Musikhochschule.
Begleitet wurde der Chor von den Münchner Philarmonikern.
Leitung Adam Schmidt
1988
     
1995 Weitere Teilnahme am IDOCO- Chorfest mit einem Chorwettbewerb, bei dem der Chor ein Diplom in Bronze erreichte. Leitung Hans-Jürgen Krzossa 1995
     
2001 Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme am internationalen Chorfest in Bruck an der Mur/ Österreich.
Leitung Sepp Wörsching
2001
     
2002 konnte der Verein mit einem Jubiläumskonzert sein 50-jähriges Bestehen feiern.
Leitung Sepp Wörsching
2002
     
  Bilder können zur Vergrößerung angeklickt werden!
     
 
  • Konzert 2019
  • Konzert 2018
  • Konzert 2017
  • Konzert 2016
  • Singen im Laurentiushaus 2016
Aktuelles:
runter
rauf
  • keine Chorproben bis 19.04.2020 » mehr
  • Chorkonzert am 16. Mai entfällt » mehr